Virtuozzo: Moderne Server-Virtualisierung

Virtuozzo ist die weltweit verbreiteste Technologie um virtuelle Server – Container –  und Virtuelle Maschinen – Hypervisor – bereitzustellen. Dabei ist Virtuozzo die einzige Virtualisierungslösung, die es erlaubt auf einem einzelnen physikalischen Server sowohl Container, als auch virtuelle Maschinen gleichzeitig bereitzustellen. Diese Flexibilität ermöglicht es skalierbare und moderne Betriebssystem Virtualisierungen (Container), als auch hoch performante Virtuelle Maschinen (Hypervisor) für isolierte Anwendungen bereitzustellen.

 

Virtuozzo bietet heute zwei Virtualisierungs-Optionen:

  • Container für Linux: Dies ist der hochmoderne Standard in der Hosting-Industrie im Rahmen von Sicherheit, Flexibilität und Stabilität für Cloud-Lösungen. Container-Virtualisierung erlaubt eine 3-mal so hohe Dichte an virtuellen Servern und über 350% bessere Performance im Vergleich zu anderen führenden Virtualisierungsanbietern.
  • Hypervisor: Durch Hypervisor basierte virtuelle Maschinen besteht die Möglichkeit von den Vorteilen von virtuellen Servern und einem dedizierten Server zu profitieren. Diese virtuellen Server verhalten sich wie physikalische Maschinen, so dass beliebige Updates installiert, Kernel-Änderungen durchgeführt und Treiber installiert werden können.

 

Unterschied zwischen Container und Hypervisor:

Was genau ist der Unterschied zwischen Container und Hypervisor. Diese wird in der nachfolgenden Grafik anschaulich dargestellt.

Bild 1: Bei der Hypervisor-Variante wird von dem Host-Betriebssystem die Hardware emuliert, und die virtuelle Maschine mit Ihrem Gast-Betriebssystem auf die Hardware aufgesetzt. Dies bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Gast- und Host-Betriebssystem muss dem Hardware-Denkmuster entsprechen. Alles was auf einer physikalischen Hardware durchgeführt werden kann, kann auch auf der virtuellen Maschine durchgeführt werden.

Bild 2: Auf der anderen Seite die Container-Virtualisierung, hier findet die Virtualisierung auf der Betriebssystem-Ebene statt, anstatt auf der Hardware Ebene. Dies bedeutet, dass jedes Gast-Betriebssystem sich den Kernel und bestimmte Teile des Betriebssystems mit dem Hostsystem teilt. Dieses Teilen gibt den Containern einen großen Vorteil – sie sind schlanker und kleiner im Vergleich zu Hypervisor Gast-Systemen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Sie sich viele Teile mit dem Hostsystem teilen. In den Container selbst sind die Dateien dann nur Verweise (Links) auf die tatsächliche Datei auf dem Hostsystem. Die höhere Performance bei Containern kommt daher, dass einzelne Prozesse nur einmal im Kernel gestartet bzw. abgelegt werden und von mehreren Containern gleichzeitig genutzt werden.

 

virtuozzo-schaubild

 

Aber nicht alles ist perfekt:

Die Container-Virtualisierung klingt nun fast schon zu schön um wahr zu sein, so dass die Frage aufkommt, warum es überhaupt noch Hypervisor-Lösungen gibt. Natürlich gibt es hier auch Nachteile, so ist es nicht möglich verschiedene Kernel-Versionen innerhalb der Container zu nutzen. Allerdings ist dieser Nachteil auch gleichzeitig wieder ein Vorteil im Hinblick auf die Sicherheit. Der Kernel wird zentral über das Hostsystem verwaltet und aktualisiert, so dass automatisch alle Container von den neusten Sicherheitsupdates profitieren.

 

Kernfunktionen:

Wir haben noch ein paar Kernelfunktionen von Virtuozzo zusammengetragen.

Container:

  • Jede Linux-Distribution kann als Gast-System bereitgestellt werden
  • Geringer RAM-Verbrauch
  • Flexible CPU-Verwaltung
  • Sicherheit als Standard-Funktion
  • Deutlich höhere Performance als bei Virtuellen Maschinen

 

Hypervisor:

  • Neu in Virtuozzo 7 – KVM als neuer Open Source Hypervisor
  • Zuverlässige Gast-Tools
  • Bewährte Backup-Funktion standardmäßig vorhanden
  • Geringer Verwaltungsaufwand
  • Kostengünstiger im Vergleich zu VMWare & Co

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