Cloud Computing: Wer hat Angst vorm Cyberman?

Datensicherheit lässt sich nicht pauschalisieren

Viele von uns nutzen heute schon Cloud basierte Services völlig selbstverständlich und oft unwissentlich. Ob mit dem Smartphone per WhatsApp, Facebook, Twitter und Co. oder zuhause bei der Heim-Automatisierung, mit der WLAN Kamera oder dem Smart TV.

Geht es jedoch in Unternehmen um unsere IT und Services aus dem Rechenzentrum, so bekommen viele von uns ein Gefühl des Unwohlseins, bei dem Gedanken an die Sicherheit der Daten. Mal Hand aufs Herz, wir schließen am Abend unsere Haustüre ab und kippen im Schlafzimmer das Fenster um in heißen Sommernächten frische Luft in unsere Zimmer zu lassen, ist das sicher?

Wenn es aber um die Sicherheit unserer Daten und Server geht, so glauben viele von uns der Server im Keller, in einem Zimmer auf dem Büro Flur oder gar in der Ecke der Produktionshalle sei sicherer als eine gehostete Lösung in einem Hochsicherheits-Rechenzentrum.

Ein Hochsicherheits-Rechenzentrum bietet neben biometrischen Zugangskontrollen und Wachpersonal weitere Sicherheitsvorkehrungen. Spätestens wenn man über Attacken spricht müsste jeder, der sich in der IT auskennt, einräumen, dass ein professionelles Rechenzentrum dem lokalen Standort eines mittelständischen Unternehmens überlegen ist. Oder betreiben sie ein mehrere hunderttausend Euro teures Abwehrsystem mit Firewall gegen DDOS-Angriffe? Sicherlich nicht!

Den 100% Schutz gibt es in Zeiten der Cyber-Kriminalität nirgends, doch professionelle Cloud-Anbieter sind definitiv näher dran als die Kritiker von Cloudlösungen.

Für Kunden, die nach Maximum an Komfort und Sicherheit streben, bieten professionelle Hosting-Anbieter gemanagte Dienste an. Hierbei werden Wartung und Betrieb sicherheitsrelevanter Dienste von Cyber-Profis im Rechenzentrum übernommen, ohne dabei Einsicht in die Daten der Kunden nehmen zu können.

 

Viel wichtiger als von manchem gesehen sind territoriale Faktoren, wie der Standort eines Dienstleisters, denn Datensicherheit beruht auch sehr stark auf Datenschutzgesetzen der jeweiligen Länder. Um den größtmöglichen Schutz von Unternehmensdaten zu gewährleisten, sollten Unternehmen darauf achten, dass der Cloud-Anbieter nicht nur seinen Geschäftssitz in Deutschland hat, sondern auch sein Rechenzentrum auf deutschem Boden betreibt.

 

Nur wenn das Unternehmen, die Geschäftsinhaber und das Rechenzentrum dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegen, kann man getrost von sicherem Datenschutz sprechen.

Also auch im Cyber-Zeitalter sind wir wieder bei guten alten Werten „Made in Germany“.

 

Quelle: https://www.united-hoster.de

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